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1.10.03  

18:01:

Es ist schade, daß trotz mehrmaliger persönlicher Zusage von Herrn Dipl. Ing. Constantin Hohenlohe Schloß Baumgarten nicht besucht werden konnte. Das Angebot der nächsten Kulturstammtische bringt aber wieder Besonderheiten zur Geschichte unserer Stadt.

Gleichsam als Weiterführung der vom Kursleiter mitgestalteten erfolgreichen Nacht der Museen gibt es am Donnerstag, den 9.Oktober 2003, um 19 Uhr in der Hauptschule Mautern eine „sportarchäologische“ Sternstunde. Sportamtsleiter Josef Poscharnig, historischer Referent des österr. Fechtsportverbandes, wird uns ein Fenster in die Jahrtausende alte Geschichte des Fechtsportes die normalerweise nur bei Leistungssportlern und Fortbildungskursen vorgetragen wird öffnen. Daß in Favianis auch in Schaukämpfen bereits Römer die Klingen kreuzten ist anzunehmen. Wenn im heutigen Mautern auch den Staatsmeister im Fechtsport wohnt, so ist dies natürlich ein idealer Brückenschlag in die Gegenwart.



Am 8.November ist eine Autobusfahrt in den Osten unserer Heimatgeschichte geplant:
In Kirchberg am Wagram steht die Passauische Wallfahrtkirche Maria Trost. Die ebenfalls dem hl. Stephan geweihte Barockkirche für die M. J. Schmidt 1771 mehrere Werke schuf. Auf Passau ist ebenfalls zurückzuführen der Alchemist von Oberstockstall über sein Laboratorium werden wir im Rahmen einer Sonderführung so manches Detail erfahren. In Grafenwörth ist das Geburtshaus von Martin Johann Schmidt, in dem er 8 Jahre bis zur Übersiedelung seiner Eltern nach Förthof wohnte, genauso wie die Pfarrkirche wo seine Eltern 1714 getraut wurden, ein weiterer Haltepunkt dieser Spurensuchefahrt. Wie weit die Donau früher am „Wogenrain“ Wagram reichte zeigen uns dann die Ringe an der Felser Pfarrkirche, die zur Verheftung der Donauschiffe dienten. Ob Konrad von Feuersbrunn, er schrieb das mittelhochdeutsche Legendenepos „Die Kindheit Jesu“ auch der Verfasser des Nibelungenliedes sei wird bei dieser Fahrt auch kurz behandelt werden. Nach dem Besuch eines Weinbaumuseums, der Feuersbrunner Franz Zelenka gilt 1833 als Erfinder der Rebschere, wird die Fahrt bei einem Heurigen ausklingen.



Fahrpreis, Abfahrt dieser Halbtagsfahrt wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

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